Seit 1950 begeistert das Rundfunk-Blasorchester Leipzig (RBO) in seinen Konzerten durch Professionalität und hohen musikalischen Anspruch.
Die Varianz und das große Repertoire des einzigen Berufsblasorchesters in ziviler Trägerschaft machen das RBO zu einem der führenden Klangkörper
seines Genres. Die Vielfalt des Orchesters zeigt sich bei festlichen Auftritten in Konzertsälen oder Kirchen, bei stimmungsvollen Bällen, in
TV-Unterhaltungssendungen und auf Open-Air-Bühnen. Außerdem erreicht das Orchester junge Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Bundesgebiet
durch Instrumentalwerkstätten, Dirigentenkurse und Multiplikatorschulungen der angegliederten Bläserakademie Sachsen.
Mit der deutschen Erstaufführung der Queen Symphony beweist das RBO wieder einmal seine künstlerische Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit,
die dem Orchesterleitsatz - Musik erleben - vollauf gerecht wird.
Leitung: Jan Cober
Jan Cobers musikalisches Wirken begann 1966 mit einem Klarinetten- und Kapellmeisterstudium am Konservatorium Maastricht, das er mit dem
“Prix d’ Excellence“ krönte. Einer Stelle als Erster Klarinettist des holländischen Rundfunkorchesters folgte 1975 die Stelle des
Soloklarinettisten beim Residenzorchester in Den Haag. Während dieser Zeit vertiefte er seine Dirigierfähigkeiten bei renommierten Dirigenten
wie Neme Järvi, Willem van Otterloo und Ferdinand Leitner. Schon bald folgten Einladungen als Gastdirigent zu Orchestern weltweit. Jan Cober
dirigierte fast alle Symphonieorchester in Holland, fasste dann aber den Entschluss, sich auf die Bläsermusik zu spezialisieren. Seit 1976 ist
er Professor für Klarinette und Dirigieren am Konservatorium für Musik in Tilburg, Maastricht und am europäischen Institut für Musik in Trento
(Italien). Er gibt außerdem regelmäßig Meisterkurse für Dirigieren auf internationaler Ebene.
Seit August 2002 ist er Chefdirigent des RBO Leipzig und künstlerischer Leiter der Bläserakademie Sachsen.